| Diaknostik: Diskographie – Kontrastmitteldarstellung der Bandscheibe | ||
Bei der Differenzierung von Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule ist ein abgestuftes Konzept notwendig. Lange Zeit ist diese Methode in den Hintergrund geraten, da durch die CT und NMR Untersuchung eine Erklärung für die Beschwerden hinreichend plausibel schien. Spätestens durch die pathoanatomischen Nachweise von Rissen in der äusseren Hüllschicht (anulus fibrosus) und der sekundären Einsprossung von Nerven mit Schmerzrezeptoren (nozizeptoren) und Gefässen ist der isolierte Bandscheibenschmerz infolge von degenerativen, aber auch traumatischen Veränderungen der Bandscheiben eine wichtige Ursache. Selbst kleine Einrisse können erhebliche Schmerzen verursachen. Dabei sind durchaus auch junge Patienten betroffen. Zum Nachweis schmerzhaft veränderter Bandscheibenstrukturen wird eine Kontrastmittelinjektion der Bandscheibe unter Navigation mit dem digitalen C-Bogen in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und ist wenig schmerzhaft. Dabei wird im Einzelfall eine CT – Untersuchung angeschlossen. Bei entsprechender Befundlage und Verlaufssituation kann durch einen minimalinvasiven Eingriff wie der IDET Katheter oder die Nucleoplasty eine Verbesserung der Beschwerden erreicht werden. Abbildungen: |
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© 2005 Dr. med. Thomas André Violka |